STERNBILDER

Stefan Zweig

DER BÜCHERMENSCH STEFAN ZWEIG: Ein Romancier mit Millionenauflagen bis heute – zugleich hochkarätiger Kenner und feinsinniger Beobachter der Welt der Bücher. Mit diesen verschollen geglaubten Essays geleitet Stefan Zweig uns durch drei Jahrhunderte deutschsprachiger Literatur – mit höchst originellem Zugang zu Größen wie Goethe, Hölderlin, Keller oder Nietzsche. Doch er hebt auch Autoren, denen eine angemessene Beachtung versagt blieb, aus dem Dunkel des Vergessens. Dass seine Sprache so diamanten gleißt wie in seiner Prosa, macht … weiterlesen

»Nur die Lebendigen schaffen die Welt«

Stefan Zweig

Der Europäer Stefan Zweig! Im vorliegenden Buch kommentiert der brillante Beobachter Stefan Zweig scharfsinnig wie perspektivisch unterschiedlichste Themen aus Politik, Kunst und Literatur und, zuweilen durchaus polemisch, „normale“ Alltagsbegebenheiten. Brisant werden die Texte durch ihre Aktualität. Denn zur Sprache kommen u. a. die Situation von und mit Kriegsflüchtlingen, die Einigung Europas trotz entfremdender Historien, aber auch die unverständlich langen Urlaube von Politikern, die schikanöse Veradminis­trierung des täglichen Lebens, die dringend ernstzunehmende Jugendarbeitslosigkeit oder die Musik … weiterlesen

Dürnstein kann sehr kalt sein

Erich Schirhuber

In Dürnstein, touristischer Glanzpunkt des Donauraums, wird nach dem Sommerwendefest eine ermordete junge Frau gefunden. Bald beginnen im sommerlichen Krems die eigenwilligsten und kuriosesten Ermittlungen privater Natur. Ein grüblerischer Hofrat mit kaustischem Humor, seine toughe Gattin, ein kettenrauchender Redakteur und so mancher Winzer nehmen Spuren auf, die wohl kein Polizist finden würde. – Die im Text erwiesene Reverenz an Umberto Eco bedeutet: Dort sind die Abruzzen, und hier ist die Wachau …

»Erst wenn die Nacht fällt«

Stefan Zweig

DER POLITISCHE STEFAN ZWEIG! “Dieses Schweigen, dieses furchtbare, undurchdringbare, endlose Schweigen, ich höre es bei Nacht, ich höre es am Tag, es erfüllt mein Ohr und meine Seele mit seinem unbeschreiblichen Schrecken.” Viel zu wenig beachtet wurde bislang, dass Stefan Zweig, der Verfasser sensibler Erzählungen, mit ungeheurem Engagement Anteil an den politischen Themen seiner Zeit nahm: der Einigung Europas und den Gefahren, die nach dem Ersten Weltkrieg heraufzogen. Überzeugt vom “Geiste der Humanität” schreibt er … weiterlesen

GELIEBTE

Erich Schirhuber

Sie ist d a s Thema der Literatur schlechthin: die Liebe. In Zeiten des prominenten Singletums und von Social Networks hätten es allerdings auch Erich Fried oder Pablo Neruda schwer gehabt, mit Liebesgedichten zu reüssieren. Erich Schirhuber ist das scheinbar Unmögliche gelungen: Sich dem Zyklus der Jahreszeiten assoziativ bedienend, findet er ungewohnte und abgründige Zugänge zu nagendem Schmerz, bitterer Verlassenheit, heißem Begehren und gereifter Zufriedenheit – und die Irrungen der “Saisonschlampe” und des “Teilzeitsultans” konterkarieren … weiterlesen

VAK! Am Voralpenkreuz

Erich Schirhuber

Wo die Alpen nicht sind, sind Voralpen – eine Querung ohne Steigeisen Geboren zwischen Thermalquellen und Schwarzföhren, stellt sich Erich Schirhuber mit seinem neuen Band der Heimat – die er sich im Lauf von Jahrzehnten erweitert hat durch Lektüre, Reisen, Liebe. Er erkennt: Eigentlich ist Voralpen überall … Warum Prinzessin Theordora in Mödling dann doch nicht Heidschi Bumbeidschi singt, und warum die Bucklige Welt ohne Gianna Nannini ganz gut auskommt – immer ist sein Blick … weiterlesen

In alten Legenden und bei Zeiten

Erich Schirhuber

Von der Erde zu den Himmeln, durch sie durch und zurück – ein lyrischer Flug ins Ultimative … Wertschätzend und launig, humorvoll und nachdenklich holt Erich Schirhuber Kardinalstugenden wie Klugheit, Hoffnung und Liebe in den Alltag hinein, stellt den Vierzehn Nothelfern pointierte Fragen und zeigt die Hauptsünden mit ihren banalen Gesichtern. Antonius von Padua tritt als sein freundschaftlicher Ratgeber auf, Claudius von Condat ist ihm als Schutzheiliger der Pfeifenhersteller gar nicht fremd, mit Vitus tanzt … weiterlesen

Johannes Twarochs LobhudelHeft

Nadja Rösner-Krisch & Erich Schirhuber (Hrsg.)

Johannes Twaroch war viele Jahrzehnte als Hörfunkredakteur eine wesentliche Anlaufstelle für Autorinnen und Autoren. Anlässlich seines siebzigsten Geburtstages zeigt ein Blick auf sein eigenes literarisches Werk wiederum, dass er selber als ein Schriftsteller von Rang genannt werden muss: ein senibler Erzähler, ein schlitzohriger Aphoristiker, ein humorvoller Essayist. Neben neuen und wiederzuentdeckenden älteren Texten versammelt der Band Beiträge von Dietmar Grieser, Alfred Komarek, Matthias Mander und anderen, die schönsten Jubelkritik, den ärgsten Verriss, Reflexionen über das … weiterlesen

Im Herbst fast weiß

Erich Schirhuber

“Frischluft denkt er am Waldrand sitzend wo ist die Amöben furzen vor sich hin und die Pantoffeltierchen übergeben sich einen sauren Geruch verbreitend dort hat eine Blaualge einen heftigen Durchfall dort drüben sitzen ein paar Viren oanierend in der Gruppe ausgelassene Staubkörner werfen Fläschchen mit Buttersäure Frischluft denkt er Frischluft ist Unsinn” Wo Erich Schirhuber seine lyrische Hand drauflegt, wird Großes recht klein und das Unbeachtete riesig. “Mitunter halt”, würde er beifügen. “Schirhuber verblüfft immer … weiterlesen

Zum Beispiel im Süden

Erich Schirhuber

Ein Buch, das Lust auf individuelles Reisen auf höchsten Niveau macht oder die eigenen Erfahrungen retrospektiv ergiebig bereichert. In altgewohnter Weise und in unverwechselbarem Tonfall gehen die Gedichte dieses einzigartigen österreichischen Schriftstellers von Reisen aus und auf Reisen zurück. Die Texte in sich sind topographisch und erinnern an kleine Reisezyklen: der Norden Deutschlands, Bayern, das Salzkammergut in Österreich, die friulanische Küste … Von der ersten bis zur letzten Seite solcherart geschrieben, dass man am liebsten … weiterlesen