Echo der Heimat

Heinrich Thaler

Erinnerungen als mächtiger Wasserfall Sich in die Tage der Kindheit und Jugend zu versetzen, ist ein schwerer Gang, und am treffendsten scheint er Schriftstellern zu gelingen. So dreht Heinrich Thaler, Arzt und Wissenschaftler, in zuweilen kühnen Reimen das Rad der Zeit zurück. Sein Fortgang aus Bad Gastein reflektiert den fehlgeleiteten Fortschritt der Heimatstadt – Weiterentwicklung und Verfall als gegenläufiges Strömen oder auch als gefährlicher Strudel. Wir werden durch die gewollt einfachen wiewohl teils scharf pointierten … weiterlesen

TRÄUME, GÖTTER, LEBEWESEN

Heinrich Thaler

„Das im wachen Zustand und das im Traum Erlebte, das Erträumte, sind nicht voneinander zu trennen. Wann kommt man sich selbst am nächsten? – Wenn wir Menschen begegnen, von Göttern träumen, Tiere uns das Fürchten lehren?“, fragt sich Heinrich Thaler. Seine neuen Texte sind Gedankenlyrik im besten Sinn des Wortes: Reflexionen über Existenz, Vergehen und Tod, über Hoffnung und Angst, über das, was Leben ausmacht, wenn es Leben ist, werden verdichtet – gedichtet. „Der Autor … weiterlesen

Vergessene Landkarten

Heinrich Thaler

“Man hat uns, als wir Kinder waren Mit der falschen Landkarte Auf die Reise des Lebens geschickt Wir haben dies schon lange erkannt Es aber nicht wahrhaben wollen Und immer versucht, die Landschaft um uns An die Landkarte anzupassen …” Heinrich Thalers Gedichte sind wie prägnante Reflexionen zum Leben und zum Tod – tiefgründig, fragend, sinnsuchend und kurzweilig. Betrachtet man das Leben als eine Abfolge von spiraligen Schlingen, so sind seine Gedichte und Stimmungsbilder die … weiterlesen