Der 2002 von Mag. Nadja Rösner-Krisch gegründete Verlag hat sich zum Ziel gesetzt, traditionelle Werte der Buchkultur hochzuhalten und sie dabei in Einklang mit den Erfordernissen eines sich wandelnden Marktes zu bringen.

Diese traditionellen Werte, wie wir sie verstehen, sind:

  • eine sorgfältige Auswahl des Programmes in Hinblick auf höchstes sprachliches wie inhaltliches Niveau – jedes Buch ein Beitrag zum Geistesleben,
  • eine genaue und individuell abgestimmte Bearbeitung jeder Neuerscheinung im Hinblick auf ein inhaltliches, rechtliches und formelles Lektorat in enger Kooperation mit den AutorInnen – jedes Buch ein Produkt ohne Fehl und Tadel,
  • eine professionelle und zugleich der Ästhetik verpflichtete Gestaltung der Bücher speziell der Einbände, in der Auswahl des Papiers, der graphischen Gestaltung, dem Layout, wiederum mit enger Einbindung der Urheber in den Entscheidungsprozess – jedes Buch ein Kunstwerk,
  • ein professioneller Vertrieb, der die einzelnen Titel im Rahmen des Möglichen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich macht – jedes Buch eine Botschaft an die Welt!

In den Anfangsjahren des Verlages standen gesellschaftskritische und –perspektivische Bücher, Frauenforschung sowie Philosophie und Kulturwissenschaften im Vordergrund,

in der Folge trat daneben verstärkt die Literatur mit besonderer Betonung von Werken niederösterreichischer AutorInnen. Hierbei sieht die EDITION ROESNER auch einen Auftrag darin, Titel abseits des sicheren Terrains herauszubringen, wie

  • Erstveröffentlichungen noch unbekannter AutorInnen, denen das Lektorat eine besondere Zuwendung angedeihen lässt,
  • Herausgabe von Werken in „schwierigen“ Genres, insbesondere dem der Lyrik,
  • Herausgabe der bilingualen Schriftenreihe (bisher mit lateinischen, tschechischen, persischen, französischen und englischen Texten),
  • Herausgabe verschollener Texte von hoher Relevanz in der Reihe tranScript.

Zur Erreichung seiner Ziele stellt sich der Verlag den Methoden der Gegenwart und aller aktuell möglichen Kanäle, wenn es gilt, die von uns als wertvoll erachteten Texte zu bewerben und bekannt zu machen: In Abwandlung des Prinzips „Laptop und Lederhose“ – das übrigens wie die Verlagsgründerin aus Bayern stammt – könnte die „Facebook und Fadenheftung“ heißen …