EDITION ROESNER
artesLiteratur
| Lothar Böhnisch
Viele Männer sind im Mann
Bilder – Blicke – Horizonte
Ein soziologisches Lesebuch für
Männer und Frauen, Titelbild: Walter Gartler
2006, 174 Seiten
franz. Broschur
ISBN 978-3-902300-29-4
€ 19,90
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Über
ein Märchen die Reise in das bisher viel zu wenig thematisierte und ungewisse
Innere antreten, eine Sensibilität für die Schwierigkeiten des Mannwerdens und
Mannseins entwickeln und sich selbst in der ureigensten wie komplexen Männlichkeit
entdecken, das ist das Anliegen dieses hochaktuellen Buches.
Eines
Buches, das in Zeiten der Identitätssuche sowohl für Männer als auch für
Frauen wie eine Pflichtlektüre erscheint. Denn wenn Männer ebenso in jeweils
ihrer eigenen Selbstständigkeit und Selbstverantwortung leben, in der sie so
sein können, wie sie sind, ist die Basis geschaffen für gelingende Beziehungen
und ein respektvolles Zusammenleben.
Das
Reizvolle ist, dass der bekannte Männerforscher Lothar Böhnisch sich bewusst
von wissenschaftlichen Schablonen abwendet, und in einem einmal ernsten, einmal
amüsant-provokanten und - im wahrsten Sinn des Wortes - männlichen Stil erzählend
durch das Buch geleitet.
Die
Basis ist wohl die Wissenschaft, aber die Bilder, die der Autor hier entwirft,
die Blickwinkel, die er uns zeigt, die Horizonte, die er eröffnet, sind
schlicht und einfach “alltagstauglich” - ein experimentelles Lesebuch, das
jeder Mann gelesen haben, das jede Frau lesen sollte.
ZUR
PERSON
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Lothar
Böhnisch, geboren
1944, arbeitete in den 1970er und 1980er Jahren am Deutschen
Jugendinstitut in München sowie an der Universität Tübingen und ist
seit 1991 Univ.-Professor an der Technischen Universität Dresden.
An
seinem Lehrstuhl - Sozialisation der Lebensalter - sind vor allem auch
Projekte zur Geschlechterforschung und Geschlechterpolitik entwickelt
worden. Als Gastdozent war und ist er an den Universitäten Graz,
Klagenfurt, Bologna, und Bozen/Brixen tätig.
Zu
seinen wichtigsten Veröffentlichungen gehören: “Sozialpädagogik der
Lebensalter” (3. Aufl. 2001), “Abweichendes Verhalten” (3. Aufl.
2005), “Die Entgrenzung der Männlichkeit” (2003), “Männliche
Sozialisation” (2004), “Die soziale Bürgergesellschaft” (zus. mit
Wolfgang Schröer, 2002) und “Politische Soziologie” (2006).
Seine
universitären Aktivitäten sind in ein breites Netzwerk der
Praxisforschung und Praxisberatung - auch im Bereich der Männerberatung -
eingebunden. |
PRESSESTIMMEN
„Der in Dresden lehrende Soziologe diskutiert in kurzer und essayistischer Form verschiedene Aspekte und Problemfelder moderner Männlichkeit ... Seine Kerndaiagnose: Heute seien unterschiedliche Männlichkeitstypen gleichzeitig gefragt - auch seitens der Frauen. 'Viele Männer werden in einem Mann gesucht.' Daher würden in der Werbung, aber nicht nur dort, verschiedene 'Männlichkeitsmodule' angeboten, aus denen Männer auswählten könnten.
Böhnisch entfaltet ein Kaleidskop gelebter und herausgeforderter Männlichkeit, das anregend ist und Männern die Augen für ihre Sitaution in der Gesllschaft öffnen kann.“
Hartmut Meesmann, (Publik-Forum, 1/2008)