Michael Stradals phantastische (Musiker-)novellen
haben es an sich, dass man nach der Lektüre nicht
ganz sicher sein kann, was der historischen Wahrheit
gerecht wird und was erfunden ist, denn Unwahrscheinliches
und Historie sind zu eng umschlungen.
Im Fall ‚Punti Verdi‘ hingegen muss
man sich – will man es ganz genau wissen – möglicherweise
bis zum 10. Oktober 2013, Verdis
200. Geburtstag, gedulden.
„Und wie oft haben wir uns gefragt: Was wäre, wenn die Ereignisse
ganz anders zustande gekommen wären? Michael
Stradals Feder macht ‘s möglich: Das Unvorstellbare wird Realität,
plastisch und fesselnd wie ein Film.“
Angela Amodio
(Organistin, Bari/Wien)
„Alessia Damerra hat einen beschaulichen Beruf: Sie ist Herausgeberin
eines Literaturmagazins. Doch was mit einer
harmlosen Autofahrt zum Gespräch mit einer namhaften
Lyrikerin beginnt, endet bald unsanft im Keller des spleenigen
Giuseppe Verdi-Verehrers Lorenzo Moratti. Der eben entlassene
Bibliotheksgehilfe ist einem Geheimnis auf die Spur gekommen,
das nicht nur die bekannteste Organisation der
Welt in helle Aufregung versetzt. Auch einflussreiche Kreise
aus internationaler Politik, Geldadel und dem Vatikan wollen
seine Entdeckung mit allen Mitteln vertuschen. Moratti
hingegen möchte einmal im Leben ‚im richtigen Moment das
Richtige tun‘: Die Gründe für die wahre Bedeutung des von
ihm verehrten Komponisten vor den Augen der Weltöffentlichkeit
auf den Punkt bringen – und zwar auf einen grünen ...“
Robert Dempfer
(Österreichisches Rotes Kreuz)