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Rudolf Kraus

Literatur-Vade me cum

Ein literaturkritischer Streifzug durch die österreichische Literaturlandschaft von den 1990er Jahren bis heute

Mit einem Vorwort von Erich Schirhuber

2006, 182 Seiten, engl. Broschur
12.90 € (A), 12.50 € (D)
ISBN: 978-3-902300-31-7

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Buchinfo

„Wenn Ihnen die Welt nicht gleichgültig ist, dann sollten Sie zum einen überhaupt Gedichte lesen, zum anderen mehr Gedichte lesen und zum Schluss könnten Sie es gleich einmal mit diesen Gedichten versuchen!“

Diesen auf einen Lyrikband bezogenen Satz von Rudolf Kraus kann man getrost erweitern: Wenn Ihnen die Welt nicht gleichgültig ist, dann sollten Sie zum einen überhaupt lesen, zum anderen mehr gute Literatur lesen, und zum Schluss könnten Sie es gleich einmal mit diesem Buch und in der Folge mit den hier besprochenen Büchern versuchen!

„Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch?‘ Obwohl Kant diese Sätze nicht explizit für Rudolf Kraus geschrieben hat, taugen sie hervorragend als Leitmotive für die vorliegenden Rezensionen von Rudolf Kraus. Was kann ich wissen … über das Buch, den Autor, die Autorin? Wie soll ich an das besprochene Buch herangehen? Erfüllt das Buch meine Erwartungen? Beschäftigt sich der Autor/die Autorin mit vor allem menschlichen Themen, die mich interessieren? Jede einzelne Buchbesprechung in diesem Band ist für sich bereits eine eigene literarische Kategorie, ohne dass dabei der Weg der vorgegebenen Gattung verlassen wird. Kraus gelingt die seltene Symbiose von fachmännischer, objektiver Analyse eines Buchtextes, verbunden mit oft liebevoller Einfühlnahme. Er hat die schwierige Aufgabe bewältigt, den Leit-Faden, den er für uns Leser und Leserinnen entworfen hat, selbst nie verloren zu haben. Vade me cum: ‚Geh mit mir‘. Gerne folgt man Rudolf Kraus auf seinen Wegen durch die Literatur.“

  Peter Miniböck

 

„Wenn ich Rudolf Kraus als den Captain Kirk unter den Lyrikern bezeichnet habe, dann möchte ich den Rezensenten Kraus mit dem Chefingenieur Scotty vergleichen, welcher sachlich und beherrscht nur ein Ziel kennt: das Funktionieren der Maschine. Genau darum bemühen sich die Krausschen Texte, die Maschine der Literatur in Gang zu halten, den Leser zu animieren, ihn vorzubereiten, in auszurüsten und ihm nicht zuletzt jenes Gefühl der Liebe zu vermitteln, das auch Maschinen nötig haben.“

  Heinrich Steinfest

LeserInnenrezensionen

„Literatur stellt im Grunde immer wieder Fragen, die nicht beantwortbar sind und die dennoch und gerade deshalb immer neu gestellt werden, nach dem Tod, nach der Zeit, nach der Erinnerung, nach der Liebe. Sie wird deshalb nicht aussterben und das Lesen wird deshalb nie langweilig werden. Und es wird weiter Leute brauchen, die reflektieren, genauer hinschauen und die versuchen Wegwarten zu setzen. Leute wie Rudolf Kraus.“
Erich Schirhuber