VIENNA

Manfred Baumann

Wien – die Weltstadt, das Herz Europas, Zentrum der Kunst seit jeher: Manfred Baumann, offizieller Leica-Fotograf und Künstler, hat mit seiner Kamera ihre schönsten Plätze eingefangen, aber auch Seltsamkeiten in der Donaumetropole aufgespürt. Sein Blick fällt auf Bekanntes wie auf Überraschendes, doch stets fasziniert die Originalität der Perspektive, die akribische Freude am Detail, die Begabung, Atmosphäre fühlbar zu machen. Der g’standene Wiener wird staunen angesichts dieser Bilder, der reisende Flaneur wird erfahren, was ihm vorerst … weiterlesen

1968 - Roll over and over again ...

Hrsg.: EDITION ROESNER und Galerie Kunst & Handel

1968: Eine einzigartige Studentenrevolte hält die ganze Welt in Atem, als höchst originärer Beitrag Österreichs dazu formiert sich der Wiener Aktionismus. Welch Mut, welch unabdingbare Provokation! Und welch zuweilen überzogene Selbsteinschätzung! – Denken, Wahrnehmung und Handeln im persönlich-individuellen, politischen wie im sozialen Bereich haben sich in Folge dessen massiv verändert – oder doch nicht und schon gar nicht massiv? In Kooperation mit den Galerien Kunst & Handel und Konzett entstand ein einzigartiges Buch, das einerseits … weiterlesen

Gedichte - Nachdichtungen

Stefan Zweig

Stefan Zweigs Schaffen als Lyriker stand allzu oft im Schatten seiner Romane und der großen Biographien – dieser Band verschollen geglaubter, dereinst verstreut erschienener Gedichte rückt diesen Eindruck nachdrücklich zurecht. Selbst mit wenigen  Worten vermag der Autor Stimmungen zu schaffen, Bilder nahezubringen, ja: zu verzaubern. Und auch dort, wo er die Werke anderer in die deutsche Sprache überträgt, entstanden keine Übersetzungen, sondern Nachdichtungen, Neu-Dichtungen mit eigener Kraft und eigenem Wert, aus Zweigs unnachahmlicher und bis … weiterlesen

Der Ameisengott

Stephan Denkendorf

Bei Stephan Denkendorf ist die Welt immer ein bisschen anders: Über die teilweise ins Absurde gesteigerten Situationen einer Einfamilienhaussiedlung scheint eine höhere Ordnung des Irrationalen zu walten, die ein Bewohner in der Fiktion des Ameisengottes bis zum tragischen Ende aufzuspüren bestrebt ist … Beginnt der Band also mit einer real anmutenden Fiktion, führt der Text „Der sechste Kontinent“ durch einige Länder und Landschaften in kritischen Reisenotizen, die jeweils durch Zwischenrufe im Nachrichtenstil getrennt werden. Die … weiterlesen

Der Garten der Jugend

Richard Bletschacher

Wie prägt uns unsere Jugend, wie wird man eigentlich der, der man ist? – Endlich liegt nun eine tiefgründige und beeindruckende Autobiografie Richard Bletschachers vor. Mit der Weisheit eines Mannes, der ein jahrzehntelanges aufregendes wie schillerndes Künstlerleben hinter sich hat, beschreibt er nun seine Jugendjahre und „wie alles anfing …“ Dabei gibt er auch tiefe historische Einblicke in die Kriegs- und Nachkriegszeit Wiens. Seine Offenheit beim Erzählen leitet in eine Gedankenwelt, der man sich schon … weiterlesen

RUSSISCHE REISE

Milan Ráček

1918 in Russland … eine mysteriöse Frau … eine Spurensuche … Milan Ráček begibt sich mit seinen beiden erwachsenen Kindern auf eine abenteuerliche Reise nach Wladiwostok, um Näheres über die erste Frau seines verstorbenen Vaters zu erfahren, von der er nichts weiß, außer dass sie Malerin war. Mit Hilfe von Tagebucheintragungen und aufgrund komplexer historischer Recherchen rekonstruiert er geschickt die Reise des Vaters vor hundert Jahren, um dieses Geheimnis endlich zu lüften. Literarisch einzigartig und … weiterlesen

ZEITIG

Christian Locker

Wenn ein Mord seine Zeit verliert … Ein Mord erschüttert Wien: Der berühmte Philosoph Dr. Heinrich Zerner wird vor Dutzenden Zeugen von einer unbekannten Dame erschossen. Bald schon steht der mit dem Fall beauftragte Major Machinger vor einem merkwürdigen Problem, zumal ein weiterer Dr. Zerner, allerdings mit Vornamen Albert, auftaucht. Als der Polizist Untersuchungen über diesen Mann anstellt, muss er erkennen, dass Zeitreisen durchaus im Bereich des Möglichen liegen können, denn Albert Zerner lebte definitiv … weiterlesen

Dürnstein kann sehr kalt sein

Erich Schirhuber

In Dürnstein, touristischer Glanzpunkt des Donauraums, wird nach dem Sommerwendefest eine ermordete junge Frau gefunden. Bald beginnen im sommerlichen Krems die eigenwilligsten und kuriosesten Ermittlungen privater Natur. Ein grüblerischer Hofrat mit kaustischem Humor, seine toughe Gattin, ein kettenrauchender Redakteur und so mancher Winzer nehmen Spuren auf, die wohl kein Polizist finden würde. – Die im Text erwiesene Reverenz an Umberto Eco bedeutet: Dort sind die Abruzzen, und hier ist die Wachau …