Neun Gärten der Liebe

Mehrzad Hamzelo, Rudolf Kraus, Gorji Marzban (Hrsg.)

Orient berührt Okzident. Die zauberhaften und verzaubernden Gefühlswindungen und Wortbilder persischer Liebeslyrik sind in diesem Buch so einfühlsam nachgedichtet, dass man nur sagen kann: Lassen Sie sich in die Leichtigkeit der neun persischen Gärten der Liebe mitnehmen! “Der Stift, das Papier, der Computer werden unsere Waffe; unsere Worte werden zum Widerstand; wir, die Künstler, zu Verfolgten. Die LyrikerInnen, denen im vorliegenden Band Raum gegeben ist, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, ihr Wort zu kennen … weiterlesen

mein haiku schmeckt gut

Rudolf Kraus

Fasziniert von den japanischen Versformen, verfasst ein österreichischer Lyriker seine Haiku – Dreizeiler mit 17 Silben. Und löst damit selbst Faszination aus … Zählen ist erlaubt, einfach wirken lassen ist besser. “ich schreibe haiku bin aber kein japaner zählen kann ich schon”

tausend schritte neben mir

Rudolf Kraus

“mit spitzer feder schreibe ich deinen namen in mein herz soll der schmerz der lust brennen”   “Der Autor nimmt uns mit auf seiner Reise durch die Topografie der Gefühlswelt. Wie kleine Fähnchen markieren die Texte die Orte ihres Entstehens: Wien, Bozen, Köln, Rhodos, Hamburg u. a. Ort und Zeit sind bestimmt – der Ausgang bisweilen ungewiss oder überraschend.” Anton G. Leitner   In seinen neuen Sprachbildern gibt der Autor seine Gefühle preis: eine schonungslose … weiterlesen

Literatur-Vade me cum

Rudolf Kraus

“Wenn Ihnen die Welt nicht gleichgültig ist, dann sollten Sie zum einen überhaupt Gedichte lesen, zum anderen mehr Gedichte lesen und zum Schluss könnten Sie es gleich einmal mit diesen Gedichten versuchen!” Diesen auf einen Lyrikband bezogenen Satz von Rudolf Kraus kann man getrost erweitern: Wenn Ihnen die Welt nicht gleichgültig ist, dann sollten Sie zum einen überhaupt lesen, zum anderen mehr gute Literatur lesen, und zum Schluss könnten Sie es gleich einmal mit diesem … weiterlesen

aus der seele brennen

Rudolf Kraus

verwirrt manchmal stehe ich kopf metaphorisch natürlich erde will ich dann sein stellen meinen brocken erde sein nichts als ein stückchen davon nichts als ich   “Neben dem anarchischen Witz und der Belesenheit des Dichters und Bibliothekars bietet Rudolf Kraus auch in seinen neuen ‘sprachminiaturen’ etliche Möglichkeiten und Hinweise zur Wahrnehmungsbefreiung. Wunderbar komprimierte und (selbst)ironische Poeme mit genügend Zwischenräumen für voraussetzungs- und ballastlose, freie Blicke – bei denen ich habe aufpassen müssen, sie vor lauter … weiterlesen