Iwan

Peter Miniböck

“Mein Name war Iwan. (…) Meine Verzweiflung war demnach an meinen Namen gebunden. Und an den meines Vaters, der genauso hieß.” 1946 bis 1955: Bei einem Spaziergang durch die Innere Stadt Wiens reiht sich Erinnerung an Erinnerung. Wenn man das neue Buch des österreichischen Literaten Peter Miniböck liest, meint man bald, selbst durch die Straßen zu gehen. Man hört förmlich die wohlklingend-ruhige Stimme des Schriftstellers, glaubt noch distanziert seinen Worten zu folgen – und ist … weiterlesen