Vom Fetisch des Glücks

Walter Gartler (Hg.)

“Dennoch verfällt die große Menge, eingeschlossen die große Menge der Schriftsteller – nicht nur in Zeitungen und Zeitschriften, sondern auch in Büchern von gewichtigem Anspruch -, immer wieder in diesen geistlosen Fehler. Nachdem sie das Wort ‚utilitaristisch’ einmal aufgegriffen haben, ohne außer seinem Klang irgend etwas darüber zu wissen, haben sie es sich zur Gewohnheit gemacht, damit die Verwerfung oder Vernachlässigung einiger Formen des Lustvollen, des Schönen, des Gefälligen oder des Vergnüglichen, auszudrücken.” J. S. … weiterlesen

Philosophieren in der bösen Zone

Walter Gartler

Die Komödie der Selbstparodierung der metaphysischen Wahrheitsprätention des Textes beginnt in dem Moment, wo der Interpret zum Genealogen jenes modernen Mißtrauens, jenes Unglaubens wird, welcher hinter dem förmlichen Aufwand an Erklärung, Rechtfertigung, Kritik nichts anderes mehr zu entdecken vermag, als das hysterische Symptom einer epochalen moralischen Lüge. Band 1: Nietzsches Morgenröte oder die kranken Masken der Freiheit Band 2: Die Konstruktion der Geschichte über dem leeren Platz der Melancholie

Kant und die verlorenen Träume der Metaphysik

Walter Gartler

Wenn Kant in seiner Swedenborg-Schrift den dichterischen Exzeß reiner Vernunft in der Absicht inszeniert, um derart jenen Mangel, jene Grenze, jenes ewige Fehlen von notwendigen Data zu markieren, worin er zugleich die letzte anthropologische Triebfeder aller bisherigen “Träume der Metaphysik” aufdecken zu können glaubt, so transkribiert er mit dieser Wiederholung die metaphysische Unauflösbarkeit des Geister-Problems zu einer Frage moralischer Entscheidung. Band 3: Kants Geisterseher oder der grammatische “Eigensinn der Sprache” Band 4: Der anthropologische Tod … weiterlesen

Das Sittengesetz. Kants verschleierte Göttin

Walter Gartler

Wenn seit einiger Zeit der Humor der Psychoanalytiker gerade im Streit um eine aktuelle Lesart des kategorischen Imperativs gegenüber den Philosophen die besseren Karten in der Hand haben dürfte, so verdankt sich dieser Eindruck nicht zuletzt einer entweder mehr medizinisch oder mehr ästhetisch präparierten Empfänglichkeit für die bei der Aufstellung von Kants kategorischem Pflicht-Imperativ wirksame Aura einer modernen Ontologie des Tragischen. Band 5: Das Sittengesetz. Kants verschleierte Göttin Band 6: Das Freiheitsrätsel der Kritik