Dorothea Macheiner

Fra JEAN

Eine Vermutung

2009, 172 Seiten, franz. Broschur
19.80 € (A), 19.30 € (D)
ISBN: 978-3-902300-44-7

In den Warenkorb

Buchinfo

“W i r – noch wusste ich nicht, dass auch Du hier warst. Du, dessen Spuren ich auf labyrinthischen Wegen gefolgt war. Dessen Schicksalsfäden ich mit den Meinen verknüpft fand, sodass mir eines Tages erlaubt wurde, Dich beim Namen zu nennen …”

Ein alternatives Reisebuch rund um Malta?
Eine Geschichtsschreibung der besonderen Art?
Oder ein literarisches Meisterwerk,
das nicht nur über mythologische und
historische Ereignisse berichtet,
sondern sie spiralig durchdringt –
und mit einer gewagten Vermutung umkreist?

Ein Reisebuch, ein Geschichtsbuch,
ein Stück Literatur? –
Nein, es ist eine aus der Retrospektive –
von der Erdgöttin über Theoderich dem Großen,
Jean de Valette bis hin zur Autorin selbst –
sich entwickelnde Vision, die uns alle angeht:
spannend, anspruchsvoll, fantastisch.

Medienecho

„Um es vorweg festzuhalten: Das ist kein leicht zu lesendes Buch. Er erfordert ein ordentliches Quantum Konzentration, Geschichtsinteresse und Kenntnis der internen Turbulenzen im Christentum von der Zeit weit vor den Kreuzzügen bis zur Reformation.“

Michael Stradal, Literarisches Österreich, 1/2013

 

„Auf Malta, zwischen alten Palastmauern und prähistorischen Kultstätten, ergreift längst Vergangenes immer mehr von ihr Besitz und die finale Frage taucht auf: Sind ihr Theoderich und Fra Jean etwa näher, als es für möglich gilt? Näher als sie selbst es je für möglich hielt? Wo der Homo Faber Verstiegenheit wird entdecken wollen, ist doch vielmehr eine Öffnung hin zum schwer Denkbaren, zum Geheimnisvollen.“

Erich Schirhuber, Podium, 157/158

 

„Das ist ein Buch, das vollkommen aus der Zeit fällt. Dorothea Macheiner kümmert sich nicht um den Minimalkonsens des Literaturbetriebs, der vorschreibt, was schicklich ist und was ganz und gar nicht geht.“

Anton Thuswaldner, Literatur und Kritik, Mai 2010


LeserInnenrezensionen

“… die Präexistenz (…) der Ich-Erzählerin dort und da, dazumal und dazumal bindet die anderen Personen zusammen, bindet sogar die wie man heute sagen würde ,prähistorische’ Religion der Göttin auf der Mittelmeerinsel mit der Religion des ,Lammes’ (geheime Offenbarung) zu einer großen Ökumene zusammen …”
Walter Seitter

 

“This is a book which falls under a general heading: biography, though along the way sometimes the reader comes across autobiographical references. It has a touch of the writer’s own memories and reminiscences, and personal impressions. No wonder, that whilst this is essentially a full-length biography of Grandmaster Fra de Valette, an illustrious figure in the annals of the Sovereign Milittary Hospitaller Order of St John of Jerusalem, of Rhodes and of Malta, the subtitle reads: ,eine Vermutung’.”
Michael Galea

 

“Es war mir eine Ehre – nicht nur im patriarchalen Sinn -, dieses Buch begleiten und herausbringen zu dürfen. Aber lesen Sie selbst, um diese meine Betroffenheit, Euphorie und meine, sagen wir: ,Liebe’ diesem Text gegenüber begreifen zu können …”
Nadja Rösner-Krisch

 

“Ich bin äußerst beeindruckt von Ihren sehr ins Detail gehenden Recherchen, was sowohl Theoderich den Großen als auch Jean Parisot de la Valette betrifft. Ihre persönliche Neigung oder auch “Verbindung” zu Theoderich ist sehr ergreifend dargestellt und könnte sich auf einen Zeitgenossen beziehen.”
Ingrid Kidder

 

“Wenn ich an ihr Buch denke, sehe ich Sonne und höre Musik … und über allem liegt ein Glanz von altem Gold. Ich empfinde FRA JEAN als feingesponnene Komposition von Leben, Traum, Zeit, Poesie.”
Christina Calvo

 

“Dorothea Macheiners “Fra JEAN” ist ein äußerst interessantes, sehr poetisches und originelles Werk. Einerseits ungeheuer spannend, offenbart es andererseits gewaltiges historisches Wissen, sodass das Lesen in jeder Hinsicht zum Genuss wird.”
Hilde Langthaler

 

“Liebe Dorothea, nachdem ich Teodorico gelesen hatte, grübelte ich, was es genau ist, warum der Text mich fasziniert. Es ist d e i n e sublime Faszination, die überspringt. Wie selten ist das, daß jemand über eine historische Figur so schreibt, wie sie erlebt würde, wenn sie einem selbst lebendig begegnet wäre. Nur bei Heinrich Manns großem Roman Henry IV. hatte ich diesen Eindruck, weshalb ich diesen zweibändigen Roman mehrmals im Lauf der Zeit gelesen habe.
Danke für diese lebendige innere Liebesgeschichte.”
Joy Markert

 

“DOROTHEA MACHEINER liest aus “FRA JEAN”
Dorothea Macheiner, geboren in Linz, in Salzburg und Wien lebend, wagt sich in ihrem neuen Buch “Fra Jean. Eine Vermutung” (Edition Roesner) an ein großes Thema, den Mythos; das, was vergangen ist und nie vergeht, was uns alle angeht, immer.
Und sie bewältigt diese ihre selbstgestellte Aufgabe souverän dank verschiedener Zugänge von epischer Emphase bis historischer Dokumentation, dank eingearbeiteter Brüche und Collagetechnik.  Von der Großen Mutter über Theoderich bis zu Fra Jean de Valette, Großmeister der Johanniter auf Malta, geht die zeitlich-räumliche Reise- und bis zur “Vermutung”. Lassen Sie sich überraschen!”
Rupertus Buchhandlung